Vaterschaftstest online

Vaterschaftstest DNA

Der Abstammungsgutachten basierend auf der DNA ist ein wissenschaftliches Verfahren zur Feststellung eines Verwandtschaftsverhältnisses zwischen zwei Personen. In den meisten Fällen wird dieses Verfahren zur Feststellung oder Ausschluss einer Vaterschaft angewandt. Deshalb wird dieses Verfahren im Allgemeinen auch als Vaterschaftstest DNA bezeichnet.

Viele Labors führen dieses Verfahren kostengünstig auch für Privatpersonen durch. Allerdings sind Vaterschaftstests DNA, wenn sie heimlich ohne Zustimmung des Kindes oder der Mutter durchgeführt wurden, vor Gericht weder beweiskräftig noch verwertbar und sogar rechtswidrig. Im Falle einer Klage zur Vaterschaftsanfechtung wird das Gericht ein Abstammungsgutachten DNA in Auftrag geben. Seit dem 1.4.2008 ist ein neues Gesetz in Kraft, das besagt, dass es dem rechtlichen Vater auch ohne das Einverständnis des Kindes oder dessen gesetzlichen Vertreter, in der Mehrheit der Fälle der Mutter, möglich sein muss, die biologische Elternschaft feststellen zu lassen. Der Ausschluss bzw. die Feststellung einer biologischen Vaterschaft hat jedoch keine nachfolgenden rechtlichen Auswirkungen in Bezug auf die rechtliche Vaterschaft. Die rechtliche Vaterschaft kann nur vor Gericht angefochten werden.

Die DNA-Analyse ist die modernste Methode zur Feststellung einer Vaterschaft mit einer Treffsicherheit von 99,99%. Wird zur DNA des Vaters und des Kindes zusätzlich die DNA der Mutter in den Test mit einbezogen, steigt die Genauigkeit auf 99,9999%.

Ein Vaterschaftstest DNA wird mit Hilfe einer Speichelprobe, in der Mundschleimhautzellen enthalten sind, anhand von Haaren oder Hautzellen durchgeführt. Haare eignen sich nur mit Haarwurzeln, da nur die DNA aus den Haarwurzeln auswertbar ist. Auch Gegenstände, an denen Zellen haften, sind für das DNA-Verfahren geeignet. Dazu zählen benutzte Taschentücher, Zahnbürsten, Kaugummis oder auch Baby-Schnuller.

Ein Vaterschaftstest DNA kann auch vor der Geburt erfolgen. Dazu ist jedoch eine Biopsie notwendig, um Zellen des Kindes für die Analyse zu gewinnen. Da ein solcher Eingriff mit dem Risiko einer Fehlgeburt verbunden ist, sollte ein Vaterschaftstest DNA an einem Ungeborenen nur dann durchgeführt werden, wenn im Rahmen der Pränataldiagnostik Fruchtwasser entnommen wird, in dem Kindeszellen enthalten sind.

DNA-Vaterschaftstests sind sehr einfach durchzuführen. Das beauftragte Labor sendet die Materialien zur Entnahme der Zellen mit einer genauen Anleitung zu. Nach der Durchführung werden die Materialien mit den Zellen zur Auswertung an das Labor zurückgesandt.


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